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Ein ruhiges Händchen und handwerkliches Geschick – das ist dringend von Nöten, wenn man aus Teig, Sahne, Buttercreme, Marzipan oder Kuvertüre etwas Besonderes zaubern möchte. So wie Stephanie Schreiber. Mit sicherer Hand und scheinbarer Leichtigkeit kreiert sie im Kaffeehaus Köhler Torten, Kuchen und Pralinen. Wie es so schön heißt: Übung macht den Meister. In Stephanies Fall den Konditormeister. 2009 hatte die 27-Jährige ihre Ausbildung beendet. „Und geübt haben wir während der Ausbildung viel. Aber natürlich war es in den drei Jahren nicht möglich, alles zu perfektionieren“, erzählt sie. Deshalb brauche man nicht nur handwerkliches Geschick, um ein guter Konditor zu sein, man müsse auch motiviert sein, sich stets weiterzubilden.

„Doch das wichtigste ist die Liebe zum Backen“, schwärmt Stephanie von ihrem Beruf. Denn was nützen handwerkliches Geschick und das Wissen über die Lebensmittel, wenn man nach ein paar Kuchen und Torten die süßen Leckereien satt hat? Die 27-Jährige kann sich jedenfalls nicht vorstellen, von ihrem Beruf irgendwann genug zu haben. „Das würde nur passieren, wenn die Arbeit eintönig wäre“, ist sich die Konditorin sicher. Doch der Alltag ist gespickt mit neuen Herausforderungen und Weiterentwicklung. Vor allem auf ihrem Lieblingsgebiet: Hochzeitstorten.

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„Da gibt es ständig etwas Neues – war vor kurzem noch Buttercreme das A und O, sind heute leichte Sahnetorten und Fondant-Dekorationen gewünscht“, erzählt Stephanie Schreiber. Und ergänzt: „Außerdem variieren bei jeder Hochzeitstorte die Größe und die Zutaten und natürlich die Wünsche des Brautpaars, was die Deko betrifft.“ Von klassisch
bis ausgefallen-verrückt. Die Konditorin nimmt jede Herausforderung an, weil sie dadurch ihrer Kreativität freien Lauf lassen kann. Dazu gehört auch, dass sich die Konditorin eine Stunde lang mit dem Formen einer Figur beschäftigen muss. „Die Figuren sind ganz filigran und man möchte ja die Wünsche der Kunden so detailgetreu wie möglich umsetzen.
Da kommt es schon vor, dass ich länger als eine halbe Stunde brauche, um ein Tier oder eben das Brautpaar zu formen.“

Wenn die Konditorin schließlich ihre Ideen erfolgreich umgesetzt hat und sich die Kunden bei ihr freudestrahlend für den Kuchen oder die Torte bedanken, dann ist das der größte Lohn für ihre Arbeit. „Und deshalb finde ich diesen Beruf so großartig – weil ich handwerkliches Geschick und Kreativität vereinen kann und weil ich durch die Beratung der Kunden und die Betreuung der Lehrlinge zahlreiche interessante Menschen kennenlerne.“ Natürlich muss man als Gast nicht auf einen besonderen Anlass warten, um die Konditorei- und Confiserie-Spezialitäten genießen zu können. Schließlich bietet das Kaffeehaus Köhler eine große Auswahl an Kuchen, Torten, Teegebäck und Pralinen, die man vor Ort verzehren oder aus dem Außer-Haus-Verkauf in der Leiterstraße direkt mitnehmen kann. Und wem Kuchen und Torten noch nicht reichen, der darf am Frühstücksbuffet schlemmen. Auch an den Feiertagen und bis zum Jahreswechsel ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Das vielfältige Frühstücksbuffet gibt es am 25., 26. und 27. Dezember jeweils von 9 bis 13 Uhr. Und wer sich nach einer ausladenden Silvesterfeier nach einem guten Frühstück sehnt, kann sich am 1. Januar von 10 bis 14 Uhr am Buffet bedienen. Am 24. Dezember sowie vom 2. bis zum 7. Januar bleibt das Kaffeehaus Köhler geschlossen.

Artikel: Tina Heinz
Foto: P. Gercke

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